Wirtschaft

IKEA und Dietlikon – eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

Die für IKEA Einrichtungshäuser untypische Form in Dietlikon hat immer wieder für Aufsehen gesorgt – auch bei Gründer Ingvar Kamprad persönlich. Rund 30 Jahre später sorgt die Filiale in Dietlikon längst mit anderen Besonderheiten für Aufsehen: Als eine der umsatzstärksten IKEA-Standorte weltweit, beispielsweise. Oder mit den anstehenden Investitionen in ein Grossprojekt, von welchen das ganze Areal und die neue Standortförderung «space dietlikon» profitieren.
IKEA und Dietlikon – eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

Die IKEA-Filiale in Dietlikon ist mit ihrer Lage direkt an der Autobahn A1 nicht nur eine der bekanntesten der Schweiz, sondern nimmt auch innerhalb des schwedischen Möbelkonzerns eine besondere Rolle ein: Der Standort in der Einkaufsmeile Dietlikons gehört flächenmässig zur Topliga der IKEA-Möbelhäuser und reiht sich damit ein in Metropolen wie Shanghai, Tokio oder Mumbai. Schon in naher Zukunft sind weitere Investitionen geplant: Ein rechtskräftiger Gestaltungsplan für die Modernisierung und Erweiterung der Filiale liegt vor. Die Baubewilligung wird für Herbst 2027 erwartet, kurz darauf sollen die Arbeiten starten. Das Investitionsvolumen von über 100 Millionen Franken ist auch für den global erfolgreichen Konzern beachtlich: «Wir planen langfristig mit dem Standort und legen mit diesem Projekt die Grundlage für die nächsten drei Jahrzehnte», sagt Daniel Gohres, der bei IKEA als Cluster Real Estate Development Leader für die Entwicklung der Standorte mitverantwortlich ist.

Die Gemeinde hat im Areal der Einkaufsmeile wichtige Vorarbeit geleistet und mit übergeordneten Infrastrukturmassnahmen gute Voraussetzungen für weitere Investitionen von Unternehmen geschaffen.

Daniel Gohres, Cluster Real Estate Development Leader, IKEA

Ein neues IKEA-Erlebnis für Kundschaft und Mitarbeitende

Die Modernisierung vereint diverse Massnahmen zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses sowie der Logistik. Martin Britschgi, Projektmanager des Erweiterungsbaus, betont dabei die Bedeutung des Kapazitätsausbaus in verschiedenen Bereichen: «Gegenwärtig laufen viele interne Prozesse kompliziert ab, weil wir verschiedene Gebäude für die Logistik nutzen. Nach der Modernisierung können Arbeitsschritte vereinfacht und Teile der Logistik automatisiert werden, was auch für unsere Mitarbeitenden eine Erleichterung darstellt», sagt er. Auch die Kundinnen und Kunden dürfen sich auf Neuerungen freuen: Das IKEA-Restaurant wird rundum erneuert und vergrössert, sodass der Standort Dietlikon künftig auch in diesem Bereich zur Topliga des Möbelkonzerns gehört. Die Mehrwerte des Grossprojekts, präzisiert Daniel Gohres, liegen im Zusammenspiel aus diversen baulichen Veränderungen.

«Die Gemeinde hat hier wichtige Vorarbeit geleistet»

Mit der umfassenden Modernisierung schliesst sich in einer der bekanntesten Einkaufsmeilen der Schweiz gewissermassen ein Kreis – denn vorgängig zum anvisierten Baustart im Winter 2027 hat die Gemeinde Dietlikon mit Verkehrsprojekten wie der neuen Winterthurerstrasse und weiteren Knotenpunkten bereits Massnahmen umgesetzt. «Die Gemeinde hat hier wichtige Vorarbeit geleistet und mit übergeordneten Infrastrukturmassnahmen gute Voraussetzungen für weitere Investitionen von Unternehmen geschaffen», sagt Daniel Gohres. Dies sei entscheidend für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort und mit ein Grund für den Entscheid des IKEA-Standorts Dietlikon, bei «space dietlikon» mitzuwirken. «Die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Support für unser anstehendes Projekt schätzen wir sehr. Unser Engagement für die neue Standortförderung ist ein Zeichen dieser Wertschätzung», fügt Martin Britschgi hinzu.

Von der Glattalbahn erwartet IKEA einen Schub für das ganze Areal

Angesichts der positiven Rahmenbedingungen, die in den letzten Jahren auf dem Gemeindegebiet geschaffen wurden, sei es umso wichtiger, weiterhin in die Infrastruktur zu investieren und ganzheitliche Entwicklungen im Gewerbe und der Industrie sowie in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Infrastruktur voranzutreiben, so der Tenor von Daniel Gohres und Martin Britschgi. «Einer der wichtigsten Bausteine dafür ist aus unserer Sicht die Verlängerung der Glattalbahn, die dem ganzen Areal einen enormen Schub verleihen würde», sagt Daniel Gohres. Auch für die bis zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich rundum erneuerte IKEA-Filiale hätte die direkte Erschliessung mit der Glattalbahn positive Effekte. Ein starker ÖV trage dazu bei, dass das Einrichtungshaus in Dietlikon gerne von den Kundinnen und Kunden aufgesucht werde. Wenn dieser Ansatz weiter verfolgt werde und die Gemeinde auch in Zukunft ein offenes Ohr für die Anliegen aus dem Gewerbe und der Industrie habe, könne der ganze Standort weiterwachsen.

IKEA Einrichtungshaus Dietlikon

Die IKEA-Filiale in Dietlikon gilt als einer der flächenmässig grösseren IKEA-Standorte in der Schweiz. Mit dem bevorstehenden Umbau- und Erweiterungsprojekt wird der Standort direkt an der Autobahn A1 innerhalb des Konzerns weiter an Bedeutung gewinnen und einerseits das Einkaufserlebnis, aber auch die Arbeitgeberqualitäten stärken. Als Partner von «space dietlikon» unterstützt der IKEA-Standort in Dietlikon die neue Standortförderung und prägt die Aussenwahrnehmung der Gemeinde mit jährlich bis zu 1,5 Millionen Kundinnen und Kunden massgeblich mit.